// Bebop Konzert: Eugene Chadbourne & Schroeder // 0101
// Sa 16. Mai 2026 // Einlass 20 Uhr / Beginn 20:30
// Asta Kneipe Rosenheim

Eugene Chadbourne & Schroeder (experimental rock, jazz, country, folk)
The Schadroeder Duet – Eugene Chadbourne (git/banjo) & Schroeder (dr)
Eugene Chadbourne aus den USA und Schroeder aus Freiburg spielen seit über zehn Jahren zusammen. Aus einer gemeinsamen Jam Session entwickelte sich eine lose Zusammenarbeit der zwei Klangforscher, die in obskuren Cover-Versionen und eigenen Stücken viele Genres kombinieren und aufeinanderprasseln lassen, Rock‘n‘Roll und Jazz, Country & Western und Folk, Improvisation.
Eugene Chadbourne ist Großmeister der Improvisation und Dekonstruktion. Wenn er nicht gerade Folk, Blues und Country in ihre Einzelteile zerlegt, spielt er geniale Coverversionen von Prince, Beatles, Beach Boys und und und …
Er hat seit 1975 circa 400 Platten, Cassetten, EPs, Singles und CDs veröffentlicht, war der Kopf von Shockabilly und arbeitete mit John Zorn, Violent Femmes, Fred Frith, Camper Van Beethoven, Paul Lovens, Aki Takase, Jello Biafra, Derek Bailey und vielen anderen…
http://www.eugenechadbourne.com/
0101 verlieren sich im Neo-Kraut. Die Bühne wird zum Kontrollraum und zur Benutzeroberfläche zugleich. Flackerndes Licht, in Hall getränkte Gitarren und rostige Beats. Stimmen tauchen auf, verschwinden wieder. Ob hier gespielt, erinnert oder neu programmiert wird, bleibt offen. 0101 begannen als Kunstprojekt und führten die besten Freunde Stefan Carl und Dr. Daniel von Rüdiger durch Museen, Kirchen, Galerien und Universitäten. 2020 komponierten sie den Soundtrack zum Kinofilm 972 BREAKDOWNS – Auf dem Landweg nach New York und wurden dafür für den Deutschen Dokumentarfilm-Musikpreis nominiert.Mit dem kommenden Album „Ein Tagebuch in Multiple Choice“ führen 0101 ihre Arbeit im Club fort. Elektronische Strukturen stehen neben Gitarrenflächen, die Texte bewegen sich zwischen Selbstkritik und Zukunftsblick. Die Songs kreisen um Identität im Loop und um Entscheidungen im digitalen Raum. Zwischen Fläche und Rhythmus entsteht eine Spannung, die sich im Tanz ebenso entfaltet wie im konzentrierten Hören.
